Wirtshof zum Rangabauer
Rangabauer Rangabauer


Vom Lehen zum Ökohof

Zurückgehend auf ein altes burggräfliches Zinslehen von 1398 wird unsere Hofstelle im Landbuch von 1531 wie folgt beschrieben:

Es ist ein Frohngut mit Haus, Stadel und Nebenstallung und mit einem Backofen bebaut, dazu gehörte: 1 kleines Gärtlein beim Backofen,Tagwerk Wiesen unterm Haus, 2 Tagwerk Hutweid am Gemeindeanger, 14 Tagwerk Feld in 4 Stücken, 1/4 Tagwerk Weiher an der Trentscherin und ein kleines Weiherlein, 10 Tagwerk Holz in 6 Stücken. Der tote und lebendige Zehnt ging zum Hochfürstlichen Stifts Castenamte zu Himmelcron von 1 Tagwerk Feld.

Über 600 Jahre später bewirtschaften wir als Familienbetrieb auf ca.140 ha Weizen, Roggen, Triticale, Hafer, Braugerste, Erbsen, Leinsamen, Dinkel, Raps, Kartoffeln, Mais, Kleegras und Grünland.

Entgegen dem Trend, die Landwirtschaft aufzugeben oder Äcker zusammenzulegen und Agrarfabriken zu schaffen, haben wir uns bereits 1990 für die biologisch dynamische Bewirtschaftung unseres Bauernhofes entschieden. Seit 1994 sind wir anerkannter Biohof mit Bio-Siegel.

Verbraucher die auf qualitätsbewußte und biologische Lebensmittelherstellung Wert legen können unsere Erzeugnisse bei uns in unserem Hofladen erwerben und im Brotzeitstübla bei Bier und Wein und einer zünftigen Brotzeit die fränkische Gemütlichkeit genießen.

Außerdem besitzt unser Hof das Bio-Siegel und hält somit die strengen Kriterien der EU-Verordnung ein. Bio-Siegel

Biologische Landwirtschaft

...erhält wertvolle Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen auf Generationen. Bio-Nahrungsmittel und intakte Naturlandschaften sind Lebensqualität. Das heißt:

- Das Futter stammt vom eigenen Hof. Genveränderte Pflanzen werden weder angebaut, noch an unsere Tiere verfüttert. Genauso verhält es sich mit Soja-, Mais- und Rapsschrot!

- Antibiotika oder Hormone sind tabu; völliger Verzicht auf Masthilfen und chemische Futterzusätze

- Völliger Verzicht auf synthetischen Dünger und chemische Pflanzenschutzmittel; Präparate aus Heilkräutern, Mineralien und Kuhdung fördern die Bodenfruchtbarkeit, daneben nur mechanische oder thermische Unkrautregulierung

- Zurückbesinnen auf alte Regeln und einer Bewirtschaftung zum richtigen Zeitpunkt

- Keine Massentierhaltung, sondern möglichst artgerechte und verantwortungsvolle Aufzucht der Tiere

- Gewissheit für den Verbraucher durch staatliche, jährliche EG-Bio-Kontrolle nach der EG-BioVerordnung


Unser Hof trägt die EG-Kontroll-Nr. D By-M-37-70058-A DE 037.

 


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